Mitgliedsgemeinden

Mit Verordnung der Regierung von Unterfranken vom 12. April 1976 wurde mit Wirkung vom 1. Mai 1978 die Verwaltungsgemeinschaft Eibelstadt aus den Gemeinden

 

 

gegründet. Der Gesetzgeber wollte seinerzeit damit die Eigenständigkeit der jeweiligen Gemeinden erhalten.

 

 

Was ist eine Verwaltungsgemeinschaft?

Eine Verwaltungsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss benachbarter kreisangehöriger Städte und Gemeinden unter Aufrechterhaltung des Bestands dieser Gemeinden. Sie erfüllt Aufgaben gemäß der Bestimmungen der Verwaltungsgemeinschaftsordnung und dient der Stärkung und der Leistungs- und Verwaltungskraft ihrer Mitglieder.

 

Die Verwaltungsgemeinschaft ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie wird durch Gesetz gebildet und erweitert.

 

Die Verwaltungsgemeinschaft vollzieht in eigener Zuständigkeit alle Angelegenheiten des sog. übertragenen Wirkungskreises. Den Mitgliedsgemeinden steht kein Weisungsrecht zu.

 

Dies sind Aufgaben, die der Staat den Gemeinden zur Erledigung zugewiesen hat, wie z. B. Meldewesen, Personalausweise, Reisepässe, Standesamtswesen, Renten- und Sozialangelegenheiten.

 

Außerdem wird sie als Behörde der Mitgliedsgemeinden nach deren Weisung bei der Ausführung von Angelegenheiten des eigenen Wirkungskreises tätig:

 

  • die Bauleitplanung (z. B. der Flächennutzungsplan, Bebauungspläne etc.)
  • das Bestattungswesen
  • das Fremdenverkehrswesen
  • der örtliche Brandschutz
  • das gemeindliche Haushalts- und Finanzwesen
  • die Wasserversorgung- und die Abwasserbeseitigung.

 

Die Verwaltungsgemeinschaft deckt ihren Finanzbedarf durch Umlagen von ihren Mitgliedsgemeinden, soweit die sonstigen Einnahmen nicht ausreichen.

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